Chengdu - nach dem Erdbeben
Die neue Ausgabe des chinesischen CHENGDOO Magazins trägt den passenden Titel “Aftermath”, es geht also hauptsächlich um die Welt in China, doch vor allem in Chengdu, nach dem Erdbeben am 5.12.
Neben einem guten Interview von 4 Studenten aus Isreal, die auf eigene Faust angereist sind um zu helfen, und vielen Augenzeugen Berichten sind es vor allem die Bilder die fesseln. Es sind eben nicht nur die üblichen Bilder voller Leid und Zerstörung, Bilder die das extreme suchen. Viele der Bilder hier sind subtiler und scheinen dem Alltag entnommen. Erst durch die Zusatzinformation das es sich hier um ein Erdbeben als Ursache handelt entwickelt sich die Wirkung. Sie schaffen Nähe zu der Situation. Natürlich fehlen auch die Bilder im Bennetton Style nicht. Leider.
Der Artikel “Rumors, Panicand i´m outta here..” ist ein nahezu klassischer Word of Mouth Bericht. Es wird aufgezeigt wie sich Gerüchte verbreiten dun welche doch dratsichen Auswrkungen sie haben können -> lesen!
Das Magazin an sich ist schön und schlüssig gestaltet, wie auch die vorherigen Ausgaben. Interessant ist auch die Werbung die sich ausschließlich an English-Speaking-People richtet. Vor allem ist es jedoch ein Zeichen über Chinas blühende Kulturszene, über die immernoch viel zu wenig berichtet wird und nicht die Aufmerksamkeit erhält die sie verdient.
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