Archiv der Kategorie ‘music‘

 
 

some of my top tracks of 2012

at least the ones i could find in spotify ;)

Deutschrap von damals … Part02

Ein Hymne der Jugend. Ich fand Cora E. ja irgendwann sehr strange. Früher immer mit Hoody & Zulu Anhänger und dann plötzlich in engen Jeans und dieser Liebeslied Nummer in Mainz. Das da dann plötzlich eine “Frau” vor uns stand, die vielleicht kein Bock mehr hatte nur rumzuhampeln wollten wir nicht hören. Und diese Impfpass gegen Junglefieber Sache auch nicht ;)

Die beste Frauenarzt Nummer. “Ich mag Schuhe von Nike. Ich mag Levis 501 und trag die T-Shirts schön weit.” Und so isses immer noch.

“Bei euch stehen Gemälde, bei mir Wholecars im Atelier.” Der späte Schulterbreit-Track der “real-hiphop” Vertretern. Hatte wie “Fenster zum Hof” so ziemlich jeder in seiner Plattenkiste der irgendwie Deutschrap gehört hat.

Die Politisierung der Rap-Szene war ja noch relativ klar. Man war irgendwie links, der Staat böse, Amerika doof aber Rap aus Amerika cool, … Neben Anarchist Academy geben unter anderem Main Concept um Freestyle King David P. aus München den Ton an. Unvergessen auch “Amerika” von den den Absoluten Beginnern. Denn dies ist nicht Amerika…

Horror Filme und Mode Filme … Part01

Visual Aesthetics of Classic Horror Movies in the Modern Fashion Film
Das Ziel des Horrorfilm ist es, bei dem Rezipienten Gefühle der Angst, des Schreckens und Verstörung auszulösen. Reich an Übernatürlichem, Mystischem ist er doch meist in unserer realen Welt fest verankert. Es gilt der Rationalismus unserer gelernten Umgebung. Und gerade durch die vermeintliche Nähe zu unserem Alltag, entfalten die Effekte ihre Wirkung. In der Schnittmenge zwischen Kunst und Kommerz bewegt sich das relativ neue Genre des Mode-Films. Er entwickelt sich immer weiter davon weg, einzig die Kollektion zu präsentieren. Der Kunstanspruch, welcher der Mode inne wohnt, schlägt sich maßgeblich in der Schaffung des Films nieder. Die meist zwischen zwei bis fünf Minuten langen Werke erzählen komplexe Geschichten, in denen die Mode selbst häufig zur Staffage verkommt. Um in dieser kurzen Zeit die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu erhalten und einen nachwirkenden Eindruck zu hinterlassen, bedient sich der Mode-Film vieler Stilistiken des klassischen Horrorfilms.

CHRISTENTUM
Das Christentum als vorherschende Religion der westlichen Welt mit ihrem reichen Fundus an Symbolen, Zeichen und Brauchtumen ist eine reichhaltige Quelle. Die Symbole des Christentums werden gerne im Gegensatz zu okkulten Symbolen genutzt (z.B: in “Nosferatu,1922”). Wobei das Christentum das Gute repräsentiert. Oder aber auch als Religion die Platz lässt für Fanatismus (z.B. Carrie,1976). Besonders die Alltäglichkeit des Glaubens schafft eine bedrohliche Nähe und erlaubt das Spiel mit Vorstellungen und Konventionen des Betrachters und somit zu Provozieren. Der Mode-Film macht sich den Moment der Provokation zu eigen in dem er mit der Zeichenund Bildwelt experimentiert. Doch letztlich ohne wirkliche Aussage bleibt.


ABSTRAKTE LANDSCHAFT
Stark stiliserte Landschaften, die nur das nötigste Darstellen um eine bestimmet Stimmung zu erzielen sind ein weitverbreites Stilmittel. Die Umgebung wird in vielen Frühwerken, insbesondere die vom Expressionismus beeinflussten Werke Murnaus, stark abstrahiert dargestellt. Ein Baum und Nebel genügt um einen dunklen Wald in der Fantasie des Betrachters aufleben zu lassen. Eine weite leere Fläche verdeutlicht die Weite, ohne aber wirklich etwas darzustellen oder Objekte zu benötigen. Einst aus den eher knappen Produktionsbudgets erwachsene Lösungen finden immer mehr Anwendung. Der Mode-Film, denen es wie in den Frühwerken eher um eine idealisierte Darstellung geht, bedient sich der Mechanik. Die Präzesion der Aussage wird erhöht da weniger Interpretationsspielraum für den Betrachter bleibt.



UREINWOHNER
Der naturverbundene Ureinwohner lebt im Einklang mit der Natur und ist anderen Gesetzen unterworfen, als es der Lebensform der westlichen Zivilisation entspricht. Der westliche Wertekanon verliert an Wert. Gewalt, absonderliche Naturreligions-Rituale und sexuelle Ausschweifungen bilden häufig den Kern der Erzählungen. Der Ureinwohner ist somit einerseits das Ideal des ursprünglichen Menschen, aber auch gleichzeitig eine Bestie, die der Zivilisierte nicht einzuschätzen vermag. Es treffen Urgewalten auf die Errungenschaften der Zivilisation. Dieser Konflikt macht den Reiz des Sujets aus. Im Mode-Film geht es um die Rückkehr zur Ursprünglichkeit, der Abkehr von der Moderne. Zurück zu Instinkt getriebenen impulsiven Handlungen und natürlicher, wenn auch stark stilisierter, Körperlichkeit.


Part 02 & 03 soon.

i deleted all my music…

…and that was one of the best ideas i ever had.

Nearly two thirds of my hd was filled with music. All the beatport and dj-mix downloads. All the iTunes and “other” music. I was sick of it. Tried rdio and simfy. But yeah, not quite the thing i was looking for. Next contender: spotify. And then i looked into my itunes playlists via spotify. And what did i see? Nearly half of the weight was already in spotify! Ok, maybe not the super-underground-dub-wobble-math-metal stuff. But at least all the classics and albums. And to be honest, how often do you listen to the obscure things? Since i rarely dj maybe once a week. So after two weeks on spotify it was time for a decision: to kill it all!

Since then, i have listened to more new stuff than ever before. Thanks to all the apps like pitchfork and the super enhanced last.fm features.
And i don’t dig through the same pile of records all the time. With the offline listening feature, mobile app and 320kb quality it’s even more awesome. Music embedding — uber awesome. I hope more people follow that path with a paid account (maybe even something like flattr?) to make it more profitable for the artists.
And do i still buy music? Yes i do.

Disclaimer: This is not a paid post and i don’t have sex with any of the spotify employees. And, yes: i have everything sleeping in a time machine backup somewhere.