Ein Hymne der Jugend. Ich fand Cora E. ja irgendwann sehr strange. Früher immer mit Hoody & Zulu Anhänger und dann plötzlich in engen Jeans und dieser Liebeslied Nummer in Mainz. Das da dann plötzlich eine “Frau” vor uns stand, die vielleicht kein Bock mehr hatte nur rumzuhampeln wollten wir nicht hören. Und diese Impfpass gegen Junglefieber Sache auch nicht ;)
Die beste Frauenarzt Nummer. “Ich mag Schuhe von Nike. Ich mag Levis 501 und trag die T-Shirts schön weit.” Und so isses immer noch.
“Bei euch stehen Gemälde, bei mir Wholecars im Atelier.” Der späte Schulterbreit-Track der “real-hiphop” Vertretern. Hatte wie “Fenster zum Hof” so ziemlich jeder in seiner Plattenkiste der irgendwie Deutschrap gehört hat.
Die Politisierung der Rap-Szene war ja noch relativ klar. Man war irgendwie links, der Staat böse, Amerika doof aber Rap aus Amerika cool, … Neben Anarchist Academy geben unter anderem Main Concept um Freestyle King David P. aus München den Ton an. Unvergessen auch “Amerika” von den den Absoluten Beginnern. Denn dies ist nicht Amerika…
Visual Aesthetics of Classic Horror Movies in the Modern Fashion Film
Das Ziel des Horrorfilm ist es, bei dem Rezipienten Gefühle der Angst, des Schreckens und Verstörung auszulösen. Reich an Übernatürlichem, Mystischem ist er doch meist in unserer realen Welt fest verankert. Es gilt der Rationalismus unserer gelernten Umgebung. Und gerade durch die vermeintliche Nähe zu unserem Alltag, entfalten die Effekte ihre Wirkung. In der Schnittmenge zwischen Kunst und Kommerz bewegt sich das relativ neue Genre des Mode-Films. Er entwickelt sich immer weiter davon weg, einzig die Kollektion zu präsentieren. Der Kunstanspruch, welcher der Mode inne wohnt, schlägt sich maßgeblich in der Schaffung des Films nieder. Die meist zwischen zwei bis fünf Minuten langen Werke erzählen komplexe Geschichten, in denen die Mode selbst häufig zur Staffage verkommt. Um in dieser kurzen Zeit die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu erhalten und einen nachwirkenden Eindruck zu hinterlassen, bedient sich der Mode-Film vieler Stilistiken des klassischen Horrorfilms.
CHRISTENTUM
Das Christentum als vorherschende Religion der westlichen Welt mit ihrem reichen Fundus an Symbolen, Zeichen und Brauchtumen ist eine reichhaltige Quelle. Die Symbole des Christentums werden gerne im Gegensatz zu okkulten Symbolen genutzt (z.B: in “Nosferatu,1922”). Wobei das Christentum das Gute repräsentiert. Oder aber auch als Religion die Platz lässt für Fanatismus (z.B. Carrie,1976). Besonders die Alltäglichkeit des Glaubens schafft eine bedrohliche Nähe und erlaubt das Spiel mit Vorstellungen und Konventionen des Betrachters und somit zu Provozieren. Der Mode-Film macht sich den Moment der Provokation zu eigen in dem er mit der Zeichenund Bildwelt experimentiert. Doch letztlich ohne wirkliche Aussage bleibt.
ABSTRAKTE LANDSCHAFT Stark stiliserte Landschaften, die nur das nötigste Darstellen um eine bestimmet Stimmung zu erzielen sind ein weitverbreites Stilmittel. Die Umgebung wird in vielen Frühwerken, insbesondere die vom Expressionismus beeinflussten Werke Murnaus, stark abstrahiert dargestellt. Ein Baum und Nebel genügt um einen dunklen Wald in der Fantasie des Betrachters aufleben zu lassen. Eine weite leere Fläche verdeutlicht die Weite, ohne aber wirklich etwas darzustellen oder Objekte zu benötigen. Einst aus den eher knappen Produktionsbudgets erwachsene Lösungen finden immer mehr Anwendung. Der Mode-Film, denen es wie in den Frühwerken eher um eine idealisierte Darstellung geht, bedient sich der Mechanik. Die Präzesion der Aussage wird erhöht da weniger Interpretationsspielraum für den Betrachter bleibt.
UREINWOHNER
Der naturverbundene Ureinwohner lebt im Einklang mit der Natur und ist anderen Gesetzen unterworfen, als es der Lebensform der westlichen Zivilisation entspricht. Der westliche Wertekanon verliert an Wert. Gewalt, absonderliche Naturreligions-Rituale und sexuelle Ausschweifungen bilden häufig den Kern der Erzählungen. Der Ureinwohner ist somit einerseits das Ideal des ursprünglichen Menschen, aber auch gleichzeitig eine Bestie, die der Zivilisierte nicht einzuschätzen vermag. Es treffen Urgewalten auf die Errungenschaften der Zivilisation. Dieser Konflikt macht den Reiz des Sujets aus. Im Mode-Film geht es um die Rückkehr zur Ursprünglichkeit, der Abkehr von der Moderne. Zurück zu Instinkt getriebenen impulsiven Handlungen und natürlicher, wenn auch stark stilisierter, Körperlichkeit.
Nearly two thirds of my hd was filled with music. All the beatport and dj-mix downloads. All the iTunes and “other” music. I was sick of it. Tried rdio and simfy. But yeah, not quite the thing i was looking for. Next contender: spotify. And then i looked into my itunes playlists via spotify. And what did i see? Nearly half of the weight was already in spotify! Ok, maybe not the super-underground-dub-wobble-math-metal stuff. But at least all the classics and albums. And to be honest, how often do you listen to the obscure things? Since i rarely dj maybe once a week. So after two weeks on spotify it was time for a decision: to kill it all!
Since then, i have listened to more new stuff than ever before. Thanks to all the apps like pitchfork and the super enhanced last.fm features.
And i don’t dig through the same pile of records all the time. With the offline listening feature, mobile app and 320kb quality it’s even more awesome. Music embedding — uber awesome. I hope more people follow that path with a paid account (maybe even something like flattr?) to make it more profitable for the artists.
And do i still buy music? Yes i do.
Disclaimer: This is not a paid post and i don’t have sex with any of the spotify employees. And, yes: i have everything sleeping in a time machine backup somewhere.
Mehr und mehr will, gestaltet, bewertet, konzipiert, beendet werden. Der Wind pfeift dir um den Kopf. Also Kopfhörer darauf um die Welt runter zudrehen. Und Tschüss Jungs .. ich bin dann mal in der Melancholie.
Ja Ja, wer hasst sie nicht diese Melancholie getränkten “Those were the days”-Beiträge? Genau.
Wasi entwirft mit “Nichtsnutz” den für mich wohl wichtigsten Deutsch Rap Song aller Zeiten und legt die Messlatte von “Authenz” (nur für Staiger) auf ein Unerreichbares Level. Identifikationsmoment1000
Textas “Neinsager” (ja, ich steh auf Solotracks) hat auch den Identifikationsmoment. Zumindest hat jeder ihn schon getroffen, den Neinsager. Wenn nicht ganz tief in sich drin, dann doch doch zumindest spätestens wenn man das erste Mal dem BVG Fahrer eine Frage stellt.
BVG. Gute Überleitung. Kommen wir zum nächsten Punkt: “Ich bin der einzige Mc der mit den Text mal ne Pause macht … und trotzdem bin ich immernoch doper als du.” & “Ich bin ein Nazi. Hitler ist mein Vater. KKS ist mehr Rap als Afrika Bambaataa.” Die Zeilen haben meinen “Kopf gefickt” als ich damals zu Downstairs gegangen bin um mir Doppelkopfs “Raps vom Mond”-EP zu kaufen. Ich war wohl der unglaublichste Spasst für die Typen hinter dem Tresen in dem Moment, der auch mit dem Versuch sich einen “Flowpen-Marker” zu kaufen nicht mehr aus der Opfer Falle kommen konnte. Zumindest ging ich glücklich mit BRP02 und “Howz, FLowz und Moneytoes” nach Hause. Fanden alle meine Freunde whack daheim. Egal.
Kennt ihr das? Ihr hört ein Album nach langer Zeit wieder und plötzlich ist dieses interessante und irgendwie “gute” Album von damals plötzlich etwas ganz besonderes das ihr es euch direkt drei mal nacheinander anhören müsst?
So ging es mir gerade mit dem Album “Vollbart” von den Rappern aus unserer Heimat Bad Kreuznach: Materpfahl.
Heftig inspiriert von den damaligen “future abstract whatever” rap Kollektiven anticon, rhymesayers und defjux entwerfen die Jungs eine Klang + Text(!!!)welt die heute immernoch bestand, und es vor allem verdient hat, erkundet zu werden.
Das Album gibt es mittlerweile als paywhatyouwant-download auf bandcamp. Da bleibt nur zu hoffen das bald mal etwas neues kommt. Aber in einer Zeit in der Aphroe wieder da ist, RAG “Untertage” wieder veröffentlichen bleibt doch ein Funken Hoffnung.
i declare this saturday to be the official “those were the days of dnb” saturday. back then i thought dnb will change the face of music – but no one could know that instead the face of dnb changed to a drug fuiled wobble bassline 12pint of carlin raver.
still so blown a away by the depth of the old productions. thanks to guys like d.bridge for keepin this feeling of drums and bass alive.
Grüün – Krauthop EP
Tide und Comfort Fit releasen ihre EP (12 Tracks EP? – könnt das ruhig LP nennen) auf iD.OLOGY als Netrelease. Deutscher Rap auf Beats die irgendwo zwichen Flying Lotus und 8Bit-Rap liegen und sich eine Dreck darum scheren was momentan angesagt ist in Rap-Deutschland. Und das aus Mannheim. Gefällt.
Mini-News gibt es auch immer bei mir im tumblr Account (der dank Zeitmangel auch noch ziemlich ungestylt ist, kommt noch) udn im Twitter Account natürlich auch.
Heute z.B. das deepe detroitige Dubstepset von C49. Ich schreib hier aber auch noch, auch wenns die letzten 2 Wochen ruhig war – es ist krass wie schnell manchmal die Zeit vergeht ohne das man im nachinein sagen kann das man etwas geschafft hätte.
Das neue Label Nummer 1 (in Worten “eins”) hat wieder mal den richtigen Riecher und signed die Bondage Fairies aus Schweden. Lo-Fi Synthies & E-Gittarre Sounds on Mass, erinnert mich zeitweiße an The Sounds (die ich nur mag wenn betrunken) und Empire of the Sun (mag ich zwei Lieder). Hier mag ich komicherweiße nahezu alle Songs. Irgendwie verleitet mich der Kram zum zum wild herumwedeln und Bier trinken. Zack – und schon hab ich eins in der Hand. Pure Magie.
Elvis Creep & Deus Deceptor heißen die beiden Elfen mit Song die so großartige Titel tragen wie: nv4.dll, Forget The Image, I Got A Heart oder I Eat Children. weil ich Voll Un-1337 mäßig das hier viel zu Spät ma wieder bemerkt hab kann ich nicht mal Tour Dates angeben. Aber die kommen bestimmt wieder – zur Entschädigung noch ein Video der Death by Penis Tour 2007: