Archiv der Kategorie ‘allgemein‘

 
 

Why Interactive and not Digital

Full Metal Island #parasolisland

A photo posted by Nils Hartmann (@dingeundsachen) on

Many people asked me over the past years why i changed the “digital” department to be the “interactive” department at Parasol Island.
“What is the difference?”, “I thought it is the same?”, “But everybody calls themselves digital, so why interactive?”.
Right, everybody calls themselves digital these days. And they are right about it. Everything is becoming digital. The shift from analog to digital photography, writing your notes in evernote and not into your good old moleskin, … What could become digital will be.
We are in times, where films that have a start and an end win the “digital” category in cannes. There is no interaction rather than pressing the play button and commenting about it on youtube. Is it digital? Yes. Is it Interactive? No. (Kk, it has a GUI, there is some interaction, but i guess you get the point.)

Digital limits yourself to “digital”. or: “digital media”, such as graphics, animation, video, audio, games, websites, … And that is not what we do. Interactive is not limited to electronic media or digital media, it is about “interaction”. Interactions with an audience.

For me “digital” & “interactive” can not be used interchangeably. “Digital” can be a part of “Interactive”. We want the freedom to pick whatever brush we have to create interactive work. You can choose to use digital media to create an interactive experience. But you can decide to use a guy in a flamingo costume aswell. Putting the audience in control.
And that is what we do.

Auf Wiedersehen Pippilotta

Vor fünfeinhalb Jahren kamst du in Annas Leben um Trost und Licht zu spenden. Kurz darauf durfte ich meine Frau und auch dich kleinen Fellball treffen. Ihr zogt zu mir nach Berlin und kurz darauf zogen wir zusammen. Und so zog auch Trost in mein Leben ein. Wenn es stressig wurde warst du mein Ruhepol. Jeden morgen warst du der erste der mich voller Elan begrüßt hat. Auch wenn du nur etwas zu essen haben wolltest bilde ich mir ein, dass du dich auch ein bisschen über mich gefreut hast.
Deine Herde wurde größer und vor der Haustür floß der Rhein und nicht mehr die Spree. Leider wurdest du sehr krank dieses Jahr.

Lotti, du warst ein besonderes Schwein und ich werde dich nie vergessen. Danke das du Anna glücklich gemacht hast. Du hast mir ein schweres Erbe hinterlassen, ich werde versuchen in deine Pfotenstapfen zu treten.

Schwein am Morgen #sonntagsschweinereien

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Mountainbike/ Freeride in Finale Ligure

Finale Ligure ist wohl eines der traumhaftesten Urlaubsziele für (Enduro/Freeride) Mountainbiker.
Viele verschiedene Untergründe. Wald, Sandstein, Muschelkalk, Geröll und Erde wechseln sich alle paar Höhenmeter ab. Trails aller Schwierigkeitsgrade.

Ein paar Fragen die ich mir vor dem Besuch gestellt hab möchte ich hier kurz beantworten. Vielleicht hilft es ja jemand anderem weiter. Die Antworten sind auch Sicht eines Freeriders der gerne seine Zeit im Bikepark verbringt. Für CC Fahrer gibt es auch tolle Trails, die hab ich mir jetzt aber nicht direkt angesehen ;)

Das Bike:
160mm — 180mm mit Single Crown Gabel. Es gibt diverse Gegenanstiege und Spitzkehren die so deutlich mehr Spaß machen. Einige Strecken muss man sich auch selbst erkämpfen und das macht mit dem DH-Bike nur wenig Spaß. Die Strecken sind extrem Material fressend. Man sieht eigentlich ständig jemanden mit Inbus Schlüssel rumhantieren. Für Leichtbau ist hier definitiv der falsche Platz.

Reifenwahl:
Vorderrad: Das ideale Finale Bike verfügt über dicke FR-Allround Reifen wie die Magic Mary von Schwalbe oder den Baron von Continental. Für Grip auf den verschiedenen Untergründen und auch bei Nässe. In den Bergen ist das Wetter häufig anders als am Meer und viele Pfützen und Matschlöscher trocknen dort nur langsam ab. Mit dem Minion hatte ich zuviel Matsch Kontakt auch bei Sonnenschein, so dass ich vorne die Mary in Vert Star aufgezogen hab. War dann auch die Idealbesetzung.
Hinten: Snakebites waren die häufigste Ursache für Platten. Ich fahre gewöhnlich 1.8 bei 72kg Gewicht und bin hier ca. 2bar hinten gefahren. Also ein bisschen mehr als auf dem Hometrail. Eine gescheite Karkasse ist ratsam wenn man fahren statt flicken will.

Die Trails:
Es fällt schwer Favoriten zu wählen, manche Trails sind sehr anstrengend bei dem ersten Ride. Aber fantastisch bei Lauf 3 & 4. Der “Madonna” und daneben “Kill Bill” sind so Kandidaten: Hohe Stufen & steile Geröllfelder die mit Geschwindigkeit genommen werden wollen. Das gibt Sicherheit. Spitzkehren, ein Boden mit super Grip. S1 — S3. Von sehr flowing bis sehr technisch.
Bei dem ersten Run bin ich 3 mal gestürzt, meist da ich zu langsam war und ich bin auch nicht alles gefahren. Der Trail fordert, aber belohnt auch mit fantastischem Flow wenn man sich traut die Bremse aufzumachen.
Auf Anhieb Spaß machen der “Rollercoaster” & “Delirium”. Abfahrt von der Osteria “DIN”. Kleine Sprünge, Drops, Anlieger. Toll! Ansträngender als die Beschaffenheit waren die vielen Tannenzapfen. Da fährt es sich wie auf Kugellagern. Ich hasse Tannenzapfen. Beide Trails sind Standards im Programm der Shuttle Anbieter. Madonna wohl nur bei technisch starker Gruppe.
Ein Trail den man sich ohne Shuttle-Service selbst erarbeiten kann, ist die “La Manie” Runde. Aufstieg über die SP45. Im oberen Teil ein Singletrail auf losem Schotter wird er zu einem Anlieger Eldorado mit stark verdichtetem Boden. Bremse auf, reinlegen, Spaß haben. Und gleich noch mal zum Einstieg fahren. Am Ende von Part 1 liegt ein Campingplatz mit Küche. Ich könnte allein hier in der Kombination schon einen Tag verbringen.
Hinter dem Campingplatz geht es zum Einstieg zu dem Varigotti DH. Men & Woman. Hinter einem kleinen Weinberg trennen sich die Wege. Rechts zu Frauen, und links zur Männerstrecke. Frauen = Singletrail Geröll Spaß mit kleinen Steinstufen der sich bis fast an das Meer schlängelt. Unterwegs gibts es ein paar verschiedene Linien die man wählen kann. beim ersten Mal nicht einfach durchblasen sondern auch nach den Alternativen Ausschau halten. Guter Trail für die ersten Tage. Nie richtig fies & mit Flow.
Men = Viel steiler als es in den Videos aussieht. Technisch. Muss man mögen.
Es wird hier oben schnell sehr heiss. Gerade auf der Manie Runde brennt die Sonne erbarmungslos runter und es gibt fast keinen Schatten. Unbedingt ausreichend Wasser dabei haben.
Ach: Bremswellen hab ich auf kaum einem Trail gesehen. Trotz 24h Finale, Motocross-Uphill-Nutzung(sick!) der Trails und Enduro Championships.
Wer nur Bock auf die krassen natürlichen Downhill Pisten hat findet hier auch sein Glück. Aber ihm entgeht auch einiges.

Skills:
Wer noch nie in alpinem Gelände unterwegs war, sollte es sich gut überlegen ob er einen Tag shuttlen geht. Die Strecken sind schnell 3-4 mal so Lang wie der DH in Winterberg oder Bad Wildbad und alles andere als ein platt gewalzter Pumptrack.
Basics bei denen man ein Häkchen machen sollte für sich: Drops bis 1m Höhe, Anlieger fahren, Enge Kurven mit Hinterradversetzen, Steinfelder, Schotterpisten, Reifen flicken.

Protection:
Full Face! Knie, Ellenbogen und Brust, Rücken, Schulter ist Pflicht. Bei den Steinen zieht man sich schnell Schnittverletzungen zu. Evoc Rucksack + Oberkörper Enduro Schutz hat bei mir ganz gut gepasst. Für machen Abschnitte hätte ich mir aber auch den Panzer gewünscht. Ich lag jeden Tag mal im Staub.

Shuttle:
Ich bin mit freeride finale geshuttelt.
Nette Guides, tolle Trails & sich gut an die Gruppen angepasst soweit ich das mitbekommen hab. Auch bei defekten sehr hilfsbereit. Mir ist am ersten Tag mein Dämpfer gebrochen, ich wurde 10km bis nach Finale mitgenommen, hab mir dort einen neuen Dämpfer geliehen und wieder zurück zur Gruppe gebracht. Nicht selbstverständlich so ein extra Umweg!
Shutteln ist je nach Trails physisch sehr anstrengend. Ich würde je nach Kondition 1 Tag Pause dazwischen machen und ein paar andere Trails fahren. Ausser man fährt in seiner Freizeit den ganzen Tag in Bad Wildbad oder die x-line in Saalbach 10 mal hintereinander. Die Freeride Trails sind lang und fordernd.
Anfänger sind mir nur einmal begegnet: Beim tragen ihrer Bikes seit 30min den Trail bergab.

Sonst so:
Das Eis war eigentlich überall klasse. Central in Finalborgo hat mir am besten Geschmeckt. Bei den Restaurants kann ich jetzt keinen Favoriten herauspicken. Wir haben eigentlich jeden Abend toll gegessen. Waren alle “ähnlich” gut. Einfach treiben lassen und reingehen was einen interessiert.. Das Meer ist fantastisch! Der Strand am Tunnel zu Varigotti wurde unser Stammort. Man ist schnell vom DH dort, und ein relativ günstiges Kiosk gibt es auch. Unter der Promenade ist auch ein bisschen Schatten.
Sehr zu empfehlen sind die “pasta fresca” Läden die tolle frische Nudeln + Pesto zu mitnehmen anbieten.

Happy Trails!

Shit you could read during christmas time

Hell Yeah it’s christmas!
Amazing time, Glühwein, cookies, family, boredom & getting it on under the mistletoe. And finally some time to hang around the interwebz and read stuff that is not work related to get inspired. So here is my “Shit you could/should read” list. Most is pretty obvious. But i am a pop-reader anyway (and i am sad quote.fm died).


Bread & Butter Magazine
I am impressed what the BBB has put live yet. One of the best description what living in Berlin really is about (inside the S-Bahn Ring), travel stories and an already great line up of fashion industry professionals. What i really like about the characters they have chosen: these are not the obvious ones. Every interview i have read so far was inspiring.


FreundevonFreunden
Pretty obvious right?! It’s amazing what Timmy, Frede, Torte and the rest of the bunch have achieved in the last years. So many great interviews to read.
So why not waste some time and visit my former University Prof Fons Hickmann.


Medium
Medium established themselves as a next-gen blogging plattform. With looooong articles and deep topics. Not something for a quick read.


Boomkat
Still buying at beatport? Check out boomkat as they have releases off the usual tracks and no “electro-house”. The player is kind a nice too.


Arcademi
Besides the regulars like butdoesitfloat & itsnicethat is Arcademi a nice new contender in the graphic blog market by Moritz Firchow from Germany.