booka shade vs block schrift

Ich war ja jetzt eine Woche in der Eifel meine Familie besuchen (deshalb auch die lange Pause), nen großartigen 75 Geburtstag mit meiner Oma feiern und vor allem meinem Opa diverse Bücher klauen. Da waren einige Schmankerl dabei, vor allem die alten Architektur Lehrbücher haben es mir angetan. Wahnsinnige Tusche Zeichnungen. Ich blätter also durch die Bücher und bleibe in einem Werk Namens “Schriftgestaltung” von Dipl. Ing. W. Zöller aus dem Jahre 1958 kurz hängen. Häh?! War das eben das Booka Shade Logo? Schnell zurück geblättert … und tatsächlich:

Logo von Eikes grafischer Hort:
bookashade logo

Schriftentwurf von Zoeller:
bookashade alt

Das Logo basiert auf den Grundformen, ein Plagiatsvorwurf wäre also mehr als fehl am Platze. Ich finde es eher ästhetich interessant das 50 Jahre später auf ein nahezu identisches Formenreportoire zurückgegriffen wird. Mit dem Funken Freshness
extra.

Und jetzt nichts wie raus in die Sonne :)


 
 
 

5 Kommentare zu “booka shade vs block schrift”

  1. Der Graf
    25. März 2009 um 13:38

    SKANDAL!

  2. name
    25. März 2009 um 16:33

    Nee, ist doch interessant. In dem Zusammenhang könnte man ja auch um die Ecke denken und fragen, was eigentlich eine Erfindung ist? also die Frage, erfindete ein Mensch etwas oder entdeckt er es. Und wenn man die Frage klären könnte, stellt sich dann wiederum die Frage, in wie weit man einen gewissen “hive mind” hat. Obwohl das bei Geometrischen Formen und der doch limitierten Reglementierung von Schriftarten ne andere Sache ist. Da hat man die Regelung durch die Schrift schon vorgegeben. Obwohl dazu sagen muss, dass ich mich auf dem Gebiet null auskenne!

  3. felix
    25. März 2009 um 17:55

    jeder lässt sich doch irgendwo inspirieren…

  4. admin
    26. März 2009 um 18:56

    Hab auf der Basis von Zöllers(?) Zeichnung dann auch eine Schrift begonnen, zunächst mit gefüllten Punzen. EPS-Daten sind dann soweit fertig - wird mitte nächter Woche dann online gehen wenn ich mich genug mit Fontlab geprügelt hab.

    Das “Hive Mind” kann man in bezug auf Gestaltunsgprinzipien sicherlich sehen - die neue slanted Ausgabe zeigt auch wirklich schöne Beispiele zu Schriften die auf dem Basis Form Reporoire hervorgehen.

    Nochmal Danke auch an die Antworten aus der HORT Zentrale :)

  5. adam
    26. März 2009 um 23:59

    heheheh!!
    da hat wer wohl was abgeguckt.
    aber was solls…
    das rad werden wir nicht mehr neu erfinden.

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