Tja, Zweitausendacht ist vorbei.
Ist viel passiert das Jahr.
Neues Studium begonnen, immernoch arm, mein Rechner wird immer lauter.
Freundin ist nicht mehr , Umzug vom Boxi in den Nordkiez, endlich schlafen.
Mehr Joy Division, mehr Smiths, Weniger Drum and Bass, weniger Techno.
Mehr Schwarzbier, mehr Schaschlik, weniger Tiefkühlgemüse, weniger Sekt.
Weniger Zeit, mehr Nervenbündel.
Weniger Sport, mehr Schwächling.
Naja, nicht so beeindruckende Billianz. War eigentlich ein durschnittliches Jahr bis auf ein paar wirklich tolle Momente.
Vor allem die Sonnenuntergänge auf der Modersohn und der tolle Tag am Schwarzen Kanal reissen es raus. Vieles wie Radfahren ist vollkommen ins Aus gelaufen. War nicht einmal auf den Trails dieses Jahr was eigentlich mit das wichtigste für mich ist. Partyhighlights gab es auch nicht wirklich – oder ich verdränge sie erfolgreich. Das muss besser werden.
Oder vielleicht auch einfach erstmal den Ball flach halten und wieder mehr malen und biken anstatt in den Clubs der Welt meine eh nicht vorhandene Zeit zu vertrödeln.
Feierei ist vielleicht das Ed Hardy der kommenden Saison – wäre zumindest mal eine Idee.
Die letzten Tage in der Heimat haben mir wieder vieles gezeigt. Wie sehr ich die Natur vermisse und wie wenig Lust ich noch auf diese Stadt habe. Wären da nicht die paar Menschen noch vor Ort auf die ich mich freue.
Gute Vorsätze für das neue Jahr?
Den gottverdammten liegengeblieben Arbeitsstapel endlich loswerden, ich kotze jeden Tag ab wenn ich die unerledigten Aufgaben sehe. Will nur einmal aufwachen ohne direkt den Kopf voll zu haben mit dem Trash oder zumindest einmal einschlafen ohne schlechtes Gewissen. Semesterferien bitte steht mir bei. Mehr Wünsche habe ich nicht.
In dem Sinne: Frohes neues Jahr!