Hideout - The Poetic Review
ein großartiges poetisches Machwerk von Sir Ian St. Rich
Im sechsten Jahr Verstecken spielen
In altbekannten Szenarien,
Mit treibenden Beats statt Arien
Und Menschen, die vom Himmel fielen.Menschen! Was solln mich die Menschen angehn?
Hab ich doch alle schon x-mal gesehn.
Bei manchen Freude, bei anderen Gleichmut,
Scheiß drauf - sind doch alle gleich gut.Ganz normale kurstädtische Freuden,
Geld, Gesundheit, Gehirn vergeuden.
Intensiv, exzessiv, primitiv, subversiv.
Ein Meer aus Likör, ungeahnt tief.
Im Club ertrinken? Im Suff ersaufen?
Beides zur Perfektion geübt,
Himmelhochjauzend, zu Tode betrübt.
Müsst mir ne neue Leber kaufen.Was ich Subtropisches reinpflücke
Bringt stroboskopische Eindrücke.
Ist nicht partyförderlich,
Find mich wieder am Bauwagentisch.Das weiße Licht! Der Höhepunkt.
Richtige Infos zum falschesten Zeitpunkt.
Warum jetzt? Warum hier??
Es nervt, es schmerzt, macht mich wahnsinnig.
Komm her. Geh bitte weg von mir.Um drei ist Schluss.
Renne! Flieh!
Do you still Remember Me?
Zeit und Raum sind aufgehoben,
Nach-Hause-müssen aufgeschoben.
Afterhour? Muss!So wie in den besten Tagen,
Sehr viel reden, wenig sagen.
Verständnis auf andere Level gepackt,
schwer zu erklären, eher abstrakt.
Worte, Sätze, Widerhall.
Zuneigung im besten Fall.Schwitzige Körper, glitschige Haut,
So weit weg und doch vertraut.
Ansätze von Leidenschaft,
was die tauben Finger fühlen.
Fühlt sich einfach gut an, weißt du?
Runterkommen. Runterkühlen.Letzter Tag, Himmelsfeuer fällt.
Gedankenfragmente explodieren,
Rasende Zustände kumulieren
Über des Roten Bullen Zelt.Du willst wissen wie es war?
Ich weiß nicht.
Frag mich nächstes Jahr.






